Nanu, der Murtaler KinesioFuzz erzählt vom „W“

Nanu, der KinesioFuzz erzählt vom W wie Wasser, Wadenpumpe und von der Wahrnehmung

Vertraust du deiner Wahrnehmung? Was steckt im Element Wasser? Und wie dir die Wadenpumpe helfen kann. Das findest du hier im vorletzten BlogBeitrag vom Murtaler KinesioFuzz Nanu.

Wasser - Element und Elixier

Wasser ist sowohl eines der fünf Elemente, der fünf Wandlungsphasen der TCM, als auch unser Lebenselixier und Energiespender.

Wassertrinken ist eine effektive Energieübung

Wasser trinken ist eine Energieübung im Brain Gym®. Stress vor oder während der kinesiologischen Arbeit kann damit ausgeglichen werden.
Wasser transportiert Informationen, befeuchtet und trägt zu einem gesunden Leben bei.

Das Element Wasser, eine der 5 Wandlungsphasen der Traditionellen Chinesischen Medizin, wird mit der Farbe Blau oder Schwarz dargestellt. Das Wasser entsteht aus dem Metall und nährt das Holz. Das Wasser kann hingegen auch das Metall (den Boden und seine Schätze) ausschwemmen und vom Holz aufgesaugt werden.

Der BlasenMeridian und der NierenMeridian sind dem Wasser zugeordnet.

Zeitlich entspricht das Wasserelement dem Winter, der Nacht, dem Greisenalter bis zum Tod und der Zeit vor der Geburt. Die Energie zieht sich nach innen zurück.

Das zugeordnete Sinnesorgan sind die Ohren, die Körperflüssigkeit ist der Harn. Die Ohren haben eine ähnliche Form wie die Nieren. Probleme mit Hormonen und Fortpflanzungsorganen können ein Hinweis auf ein Ungleichgewicht im Element Wasser sein.

In den Nieren ist unsere Essenz gespeichert, die Nierenenergie, die wir von unseren Eltern mitbekommen haben. Diese Energie kann nicht nachgefüllt werden. Nur die Energie, die wir durch die Nahrung, die Atmung, die Umwelt aufnehmen können, ist erneuerbar. Ist die Nierenenergie aufgebraucht, geht es unserem Ende zu, sagt die TCM. Man hat auch beobachtet, dass Menschen, die nur mehr eine Niere zur Verfügung haben, eine reduzierte Tatkraft aufweisen.

Nach der Organuhr sind die Nieren in Bestform von 17 bis 19 Uhr. Vielleicht liegt darin der Grund für die in England übliche „Teatime“. Teetrinken zu dieser Zeit unterstützt die Arbeit der Nieren.

Die zugeordneten Emotionen sind die Angst, die Panik, die Unsicherheit und Herrschsucht. Andrerseits steht auch das Durchhaltevermögen für das Wasserelement. Hat jemand Probleme mit dem Schlafen oder knöchelt jemand öfter um, kann eine kinesiologische Balance hilfreich sein.

Wahrnehmung

Ein Schmankerl zur Wahrnehmung aus dem „Netz“:

Wer Vera Felicitas Birkenbihl (* 1946, † 2011) noch nicht kennt, sollte das schleunigst nachholen. Von dieser Pionierin in puncto Lernen, Managementtraining und mehr gibt es unzählige Bücher, Videos und Lernunterlagen zu ihrer „Birkenbihl-Methode“. In sozialen Medien ist sie auch jetzt noch mit ihren mitreißenden, humorvollen Vorträgen zu finden. Bei einem davon hab ich Folgendes von ihr gehört (in meinen Worten wiedergegeben):

Ich erlebe meine Welt durch einen Filter, der aus meinen Interessen, meinen Erwartungen, meinen Erfahrungen, meinen Hormonen, aus meiner Lebenssituation und vielem mehr besteht. Das alles beeinflusst meine Wahrnehmung meiner eigenen Wirklichkeit.

In einem Längenvergleich dargestellt: Ich nehme 5 mm bewusst und 11 km unbewusst wahr. Die „11 Kilometer“ hätte ich wahrnehmen können, wäre mein Wahrnehmungsfilter darauf eingestellt gewesen.

Erlebt jemand gravierende Einschnitte in seinem Leben, sei es gesundheitlich, in der Familie, im Beruf oder ganz privat, wirkt sich das nicht nur auf seinen persönlichen Energiehaushalt, sondern auch auf seine Wahrnehmungsfilter (siehe „Schmankerl“) aus.

Je länger die Belastung andauert, umso schwächer werden die Selbstregulierungskräfte und umso intensiver kann die Wahrnehmung der eigenen Wirklichkeit getrübt sein.

Dann siehst du nur mehr Aufgaben, die du nicht schaffst, tümpelst in Verletzungen, die du irgendwann erlebt hast, gehst Schritt für Schritt durch jeden Tag und bemerkst gar nicht, was du alles schaffst, was du alles gut machst, wie weit du schon auf deinem Weg zu dir gekommen bist.

Dein von dir selbst gewählter Wahrnehmungsfilter verhindert einen Perspektivenwechsel.

Dann ist es höchste Zeit, Hilfe zu suchen und anzunehmen. Die helfenden Stellen sind zahlreich und vielfältig. Such dir wahre Hilfe, die dich aus deinem Dickicht von schweren Gedanken und schlechten Gefühlen herausführt. Du bist es wert, dass deine Wahrnehmung von dir selbst und von deinem Leben wieder aufpoliert wird!

Wadenpumpe

Die Wadenpumpe längt die Muskulatur in der Wade und bringt so mehr Energie und Wohlfühlen

Die Wadenpumpe ist eine Übung aus Brain Gym® aus dem Bereich der „Längungsbewegungen“.

Dabei stellst du dich im Ausfallsschritt hin, stützt dich, wenn nötig, vorne auf einem Sessel oder an der Wand ab. Das vordere Bein ist angewinkelt und das Knie soll nicht über die Zehenspitzen drübergehn. Das hintere Bein ist gestreckt. Du stehst auf dem Ballen, die Ferse ist angehoben.

Jetzt drückst du beim Ausatmen die Ferse zum Boden und zählst dabei bis 8. Eine Dehnung der Wadenmuskulatur sollte sich jetzt durch ein Ziehen in der Wade bemerkbar machen. Beim Einatmen hebst du die hintere Ferse wieder an. Das wiederholst du 3 mal, dann wechselst du die Beinstellung.

Durch die Längung der verschiedenen Gewebe an der Körperrückseite kommst du leichter aus dem Flucht-Angriff-Totstell-Modus heraus. Dieser Modus ist ein Reflex, der seit jeher unser Überleben sichert.

Die Art der Gefährdung hat sich im Laufe der Zeit geändert. Ging es früher ums nackte Überleben durch Angriffe wilder Tiere auf der Jagd (Säbelzahntiger), sind die Bedrohungen heute ganz anders. Jobverlust, Dazugehören, Kriege, Umweltbelastungen und mehr bedrohen nicht direkt unser Leben, aber die damit verbundenen Ängste setzen unseren Körper in Alarmbereitschaft. Unser Körper reagiert wie damals mit

  • Flucht – ich dreh mich um und geh, dann lass ich meine Sorgen hinter mir
  • Angriff – ich schrei laut oder werde mit Worten oder gar mit Taten grob und verletzend
  • Totstellen – ich tu so, als wär ich gar nicht da und als wär eh alles in Ordnung

Alles diese drei Methoden helfen uns heute nicht mehr, den Stress zu bewältigen. Sie haben zu tun mit dem Überleben, beinhalten aber kein gutes Leben.

Seit dem Jahr 1997 verwende ich die Kinesiologie dazu, das auszugleichen, was mich körperlich und mental bremst. Mit dem ewig währenden Rad der 5 Elemente Holz, Feuer, Erde, Metall und Wasser verstehe ich die Not-Wendig-Keit des Ausgleichs mit kinesiologischen Methoden noch besser. Das teile ich gern mit meinen Klienten und allen Interessierten.

Kinesiologin Nicole Bernhauser

Nicole Bernhauser

Ich bin auf dem guten Weg zum Verstehen, Spüren, Annehmen, Loslassen und Genießen.
Seit 2015 bin ich selbstständige und unabhängige Kinesiologin, seit einiger Zeit auch Touch for Health, Hyperton-X und Brain Gym® Instruktorin im Murtal.
Als Vorsitzende des Österreichischen Berufsverbandes für Kinesiologie, ÖBK, arbeite ich seit Oktober 2022 mit einer Gruppe von starken Frauen für die Qualitätssicherung und Bekanntheit der Kinesiologie in Österreich und darüber hinaus. Im Jahr 2024 beginnt meine Mitarbeit im Vorstand von KT-Austria, Dachverband für Komplementäre Therapien und Methoden Austria.

Meine zweite Leidenschaft ist das Schreiben und Korrigieren von Texten in meiner Schreibstube Bernhauser.

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Kinesiologin Nicole Bernhauser

Wo komm ich her, wo bin ich zuhaus

Gelernt hab ich Tourismus in Kleßheim und war gern unterwegs auf Saison und in einigen Tourismusverbänden. Noch vor der Jahrtausendwende wurde ich sesshaft und bin ins Murtal zurückgekehrt.
Schon früh lernte ich die Kinesiologie kennen, machte eine Mentaltrainer Ausbildung und hielt Kurse.
Dann war es Zeit für Familie. Und wenn ich etwas mache, dann ausführlich. Begleitet von Kinesiologie haben wir viel geschafft und viel erlebt.
Heute unterrichte ich selbst Kinesiologie, in Judenburg und bei namhaften Ausbildungsinstituten, und unterstütze Menschen auf ihrem Weg zu sich selbst.

Mit meiner zweiten Leidenschaft, dem gezielten Einsatz von Buchstaben und Wörtern, betreibe ich die Schreibstube Bernhauser. Dabei habe ich meine Schwäche, Details rasch zu erkennen (die Fehler springen mich an), zu meiner Stärke gemacht.

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