Wie passiert Verstehen? Hast du Visionen und setzt du sie um? Venen, Arterien und das VNS kurz erklärt. Und geht´s bei dir vorwärts?
VNS - das vegetative Nervensystem
Das ist ein autonom, kaum beeinflussbares System, das die Organfunktionen und unser inneres Milieu regelt. Es ist eng mit dem Hormonsystem verbunden und umhüllt die größeren Blutgefäße wie ein Netz. Die Zentrale ist der Hypothalamus.
Wir unterscheiden den Sympathikus und den Parasympathikus.
Der Sympathikus ist zuständig für die Energieentladung und die körperliche Leistung, Stress und Flucht. Sein Zentrum liegt im Rückenmark im Brust- und oberen Lendenbereich.
Sein Partner oder Gegenspieler ist der Parasympathikus, ein Energiespeicher, der für den Stoffwechsel und die Erholung zuständig ist. Er wird vom Nervus Vagus versorgt. Sein Zentrum finden wir im Hirnstamm und im sakralen Rückenmark.
Mit der Beckenschaukel aktivieren wir das Sacrum und damit die Bewegung des Liquor cerebrospinalis, auch ZerebroSpinalFlüssigkeit oder Gehirn-Rückenmark-Flüssigkeit genannt.
Das ist wichtig für einen gut funktionierenden inneren Kommunikationskreislauf und unterstützt zusätzlich beim Erfassen und Verstehen schriftlicher oder mündlicher Informationen.
Schwierigkeiten dabei zeigen sich, wenn wir einen Text mehrmals lesen müssen, um ihn zu begreifen oder wenn wir mündliche Anweisung selbst wiederholen müssen, um sie zu verstehen.
Verstehen
Wann hast du etwas verstanden? Vielleicht glaubst du, du hast es verstanden, weil du es gehört hast. Aber das ist noch zu wenig zum wirklichen Verstehen.
Du nimmst zum Beispiel in der Schule mit deinen Sinnen viele Informationen auf. Du liest, du hörst, du schreibst es auf, du wiederholst es auf deine eigene Art, je nach Lerntyp.
Verstanden hast du das Neue, wenn du es mit eigenen Worten wieder ausdrücken und auf andere Beispiele übertragen kannst.
Auch bei der Einschulung in einen neuen Arbeitsbereich hast du das Neue erst dann verstanden, wenn du die Aufgaben eigenständig erledigen kannst. Drum ist es notwendig, dass du das Neue üben und selbstständig anwenden kannst. So gelangst du zum Verstehen deiner Arbeit.
Im Brain Gym®, Teil 2, arbeiten wir dazu mit der Balance auf Fokus oder auch Balance auf Verständnis. Sie unterstützt dich dabei, im richtigen Moment das Richtige zu tun und ausdrücken zu können.
Vorwärts
Bist du mit deinen Gedanken eher vorne, in der Zukunft, oder meist hinten, in der Vergangenheit?
Am wohlsten fühlen wir uns im Normalfall, wenn wir in unserer Mitte und in der Gegenwart sind. Hier sind wir handlungsfähig und auch handlungsbevollmächtigt.
Die Geschehnisse oder Versäumnisse in der Vergangenheit können wir nicht mehr beeinflussen. Wohl können wir unsere Gedanken und Gefühle dazu ändern.
Wir können an unserer Erinnerung arbeiten, zum Beispiel mit der Brain Gym® Übung Hook Ups. Das ist eine Übung zur positiven Einstellung.
Was uns die Zukunft bringt, wissen wir heute noch nicht. Aber wir können unseres Glückes Schmied sein. Schon heute kannst du Einfluss auf dein Erleben von morgen nehmen. Du kennst vielleicht die „self-fulfilling prophecy“, die selbsterfüllende Prophezeiung. Das ist, wenn du jetzt schon weißt, wie etwas Zukünftiges ausgehen wird. Dabei gibt es in beiden Richtungen Spezialisten.
Die einen sind die, die heute schon wissen, dass das morgen schiefgehen wird, nicht gelingen und schwer sein wird. Die anderen sind die, die das Beste aus dem machen werden, was ihnen morgen widerfährt. Die sich auf das neue Abenteuer freuen und auf die vielen neuen Lernmöglichkeiten, die sich aus schwierigen Aufgaben ergeben werden.
Eines ist sicher, beide werden ihre Bestätigung erhalten. Ihre Prophezeiung der Zukunft wird sich erfüllen. Denn die Energie folgt der Aufmerksamkeit.
Es liegt an dir, zu welcher Gruppe du gehörst oder gehören willst. Mit einer Brain Gym® Balance kannst du dir im Zweifelsfall Unterstützung holen.
Und wenn du trotz aller Zuversicht doch einmal ins Straucheln kommst und fällst: das macht nichts. Das kann passieren. Mach es so, wie du es schon mindestens einmal erfolgreich geschafft hast. Du kannst dich wahrscheinlich nicht mehr dran erinnern. Aber ich weiß, du hast es geschafft.
Damals, als du das Gehen gelernt hast.
Wie oft bist du umgefallen, gar nicht richtig auf die Beine gekommen?
Und, hast du aufgegeben?
Nein, du hast es immer wieder, immer wieder versucht, weil es das Normalste für dich war.
Gelingt es dir, diese Ausdauer und Zuversicht wieder zu aktivieren, so steht deinem Vorwärtskommen nichts mehr im Weg.
Vision - deine LeberEnergie
Im Holzelement ist die Vision, das Hervorbringen von Neuem, zuhause. Es ist die Zeit des Frühlings, wo die Samen explodieren und Pflänzchen entstehen. Es ist die Zeit der Kindheit, in der neues Leben aktiv und eigenständig wird.
Zum Holzelement gehört die Kreativität, die Vision. Ohne einen Plan, eine Vorstellung, kann nichts Neues entstehen. Die Kraft dahinter steckt in der „LeberEnergie“. Der Partner ist die „GallenblasenEnergie“. Die sorgt für die Umsetzung der Vision. Oder eben nicht.
Hast du viele Ideen und tust dir bei der Umsetzung schwer? Hast du viele Pläne und Vorsätze, die im Sande verlaufen? Dann achte darauf, wie es deinem Holzelement geht. Vielleicht wird es ja auch von einem anderen Element gebremst oder blockiert.
In der Kinesiologie haben wir viele Methoden, die in diesem Fall hilfreich sein können. Probier es aus bei der Kinesiologin deines Vertrauens.
Venen und Arterien
Die Versorgung unseres Körpers mit Sauerstoff und Nährstoffen erfolgt durch das Blut. Da gibt es eine Zentrale, das Herz, die Pumpe, die den Kreislauf in Bewegung hält. Man kennt einen großen und einen kleinen Kreislauf, die in Form einer 8erSchleife miteinander verbunden sind. Und es gibt Transportwege, die Arterien (Puls- oder Schlagadern) und die Venen.
Die meisten Arterien transportieren sauerstoffreiches Blut von der Zentrale bis in die entferntesten Winkel, die Finger- und Zehenspitzen. Nur die Arteria pulmonalis bringt sauerstoffarmes Blut vom Herz zur Lunge.
Die stoßweise Auswurfphase des Herzens ergibt den Puls. Wegen der in diesem Hochdrucksystem entstehenden Kraft brauchen die Arterien dicke Wände.
Die Venen hingegen arbeiten mit einem Niederdrucksystem, bringen Blut zum Herzen zurück und haben viel dünnere Wände als die Arterien. Sie begleiten mit einem Netz von sympathischen Nerven jede große Arterie. Parallel zum Venensystem verläuft das Lymphsystem.
Am Übergang von den Arterien zu den Venen, in den Kapillaren, findet die innere Atmung statt. Dort kommt der Sauerstoff ins Gewebe und Kohlendioxid und Zellabfall aus dem Gewebe ins Blut zurück zum Abtransport.
Unterstützt wird der Rücktransport des sauerstoffarmen, mit Schlacken angereicherten Blutes durch
- Venenklappen
- tiefe Atmung als Sogwirkung für die Venen unterhalb vom Zwerchfell
- die arteriovenöse Kopplung: Venen verlaufen neben den Arterien und werden durch deren Pumpbewegung angeregt
- die Muskelpumpe in den Beinen, Waden, etc.
Das Gefäßsystem des Gehirns hat eine besonders abgesicherte Blutversorgung, ein kreisförmiges Sicherheitssystem. Die Dura Mater, die äußerste harten Hirnhaut, umhüllt das Zentralnervensystem. Sie bildet Räume, in denen Blut fließt.






