X wie Hyperton-X, Y wie Yin und Yang und Zett wie Zentrierung, Zorn und Zunge sind die letzten Beiträge in diesem Blog vom Murtaler KinesioFuzz. Ich hoff, es war für dich etwas Neues und Brauchbares dabei. Blätter nach und schau rein, was in meinem Kinesiologie-ABC zu den klassischen Methoden Touch for Health, Brain Gym® und Hyperton-X zu finden ist.
Pfiat di, wir sehn uns wieder!
Denk an ein X
Das X findet sich in einigen kinesiologischen Methoden. Bei Hyperton-X steht es für „aus“. Im Brain Gym® symbolisiert es die Verbindung von oben-unten-rechts-links-vorn-hinten.
Die Übung „an ein X denken“ gehört hier zu den Mittellinienbewegungen. Dabei stellst du dir vor, du hast in deinem Oberkörper ein X, das die linke Schulter mit der rechten Hüfte und die rechte Schulter mit der linken Hüfte verbindet.
Eine Variante ist, dir deinen gesamten Körper als X vorzustellen.
Probier es aus und bemerke die Veränderung!
Das X vom Hyperton-X
Das X steht hier für das englische EX und bedeutet AUS. So die Idee des Begründers von Hyperton-X, Frank Mahony.
Mahony nannte Muskeln, die in der Anspannung stecken geblieben sind, hypertone Muskeln. Durch langjährige Beobachtung erkannte er die tiefgreifenden Auswirkungen hypertoner, überspannter Muskeln auf die Zusammenarbeit von Körper und Geist.
Mit Hyperton-X werden Muskeln und Gewebe, die aus dem Wechselspiel von Anspannung und Entspannung herausgefallen sind, wieder neu eingestellt. So können sie wieder das tun, wofür sie gedacht sind. Die Überspannung kann auch in den Gelenken, in der Haut und im Gewebe spürbar werden. Nicht entstörte Narben verursachen ebenso Spannung.
Gründe für die „Arbeitsverweigerung“ eines Muskels gibt es viele: eine körperliche oder seelische Verletzung, eine Fehlhaltung, Stress, festsitzende Emotionen und mehr.
Erledigt ein Muskel seine Aufgabe nicht mehr, springen andere Muskeln ein. Die sind für diese „fremde“ Aufgabe nicht geeignet. Ergebnisse davon können eingeschränkter Bewegungsradius, Schmerzen oder Schwäche sein. Auch der Informationsfluss im gesamten System leidet darunter. Der Mensch steht „auf der Leitung“.
Im Sport können hypertone = überspannte Muskeln zu Unbeständigkeit in der Leistung, zu plötzlichen Leistungstiefs, Schmerzen und zum Verlust der Elastizität beitragen.
Das Finden und Korrigieren der hypertonen Muskeln bringt Entspannung, die Konzentration steigt und unser Umgang mit den Aufgaben unseres Alltags wird einfacher.
Wir stehen fest und sicher mit beiden Beinen im Leben und meistern gelassen unsere Herausforderungen.






