R.E.S.E.T. – Kieferentspannung

balancierter Kiefer – ausgeglichener Körper

R.E.S.E.T. – Rafferty Energie System zur Entlastung des TMG (Temporo-Mandibular-Gelenk, Kiefergelenk) ist sanft und sehr wirksam zum Ausgleich des Kiefergelenkes. Entwickelt von Philip Rafferty, einem australischen Kinesiologen, reguliert es den ganzen Körper, also auch

  • das Skelettsystem
  • die Muskeln
  • die Meridiane – Energiebahnen des Körpers
  • das Nervensystem
  • die Hydration, den Wasserhaushalt

Sanftes Berühren des Kiefergelenkes und der Kaumuskulatur (von außen) ermöglicht die Entspannung von 8 Muskeln im Kopf- und Halsbereich und unterstützt die Nieren. Wassertrinken vor und ganz besonders nach der Kieferentspannung ist notwendig, um Giftstoffe auszuleiten und die Neustrukturierung zu unterstützen.

Eine Balance dauert mit Nachruhen ca. 60 Minuten. Empfehlenswert sind 3 Balancen im Abstand von 10 – 14 Tagen. Die Kieferentspannung erfolgt mit offenen und mit abgedeckten Augen.

Hilfreich bei

  • Stress
  • Kopfschmerzen, Migräne
  • Schulterverspannung
  • Tinnitus, Nebenhöhlenentzündung
  • Verdauungsproblemen
  • Schleudertrauma
  • Konzentrations- und Lernschwierigkeiten
  • nächtlichem Zähneknirschen (Bruxismus)
  • vor und nach jeder Zahnbehandlung
  • besonders vor der Anpassung einer Zahnregulierung oder von Zahnersatz
  • und vielem mehr …

Zusätzlich empfehle ich, mit weiteren kinesiologischen Methoden, z. B. Touch for Health oder Brain Gym, den Ursprung des Ungleichgewichtes zu finden und auszugleichen.

Die körperlichen Zusammenhänge im Einzelnen:
Damit unser Kiefer kraftvoll zubeißen und die Nahrung zermahlen kann, benötigt er u. a. 4 Muskelpaare, den M. Masseter (Kaumuskel), den M. Temporalis (Schläfenmuskel) und den M. Pterygoideus medialis und lateralis (innerer und äußerer Flügelmuskel).
Diese Muskeln sind mit dem Trigeminus-Nerv, dem größten Hirnnerv, verbunden, der wiederum eng mit dem kraniosakralen System und dem Retikulären Alarmsystem (RAS) zusammenarbeitet.
Das RAS, ursprünglich zuständig  für Verteidigung und Überleben, schützt bei Unfall oder Gefahr durch Anspannen der Kaumuskeln und der Faszien alles, was wir für Flucht oder Angriff benötigen (Gehirn, Wirbelsäule, Iliosakralgelenk, Becken).
Wird dieser emotionale Stress nicht aufgelöst, sondern abgespeichert, kann sich das noch Jahre später in chronisch angespanntem Kiefer zeigen.

Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass unser Körper von Energiebahnen, in der TCM Meridiane genannt, durchzogen ist. Im Kieferbereich finden wir die Meridiane von Magen, Dünndarm, Dreifach-Erwärmer, Gallenblase und Dickdarm, die wir bei einer R.E.S.E.T.-Kieferentspannung mitbalancieren.

Der M. Masseter (Kaumuskel) steht in Verbindung mit dem M. Psoas (großer Lendenmuskel) und dem M. Sartorius (Schneidermuskel) und in weiterer Folge mit den Nieren und Nebennieren. So erklärt sich der Zusammenhang von Kieferentspannung und Wasserhaushalt.

Durch das Zusammenspiel von Kiefergelenk, Keilbein und erstem Halswirbel wird die Wichtigkeit eines entspannten Kiefers für den ganzen Körper offensichtlich. Das Keilbein, mit fast allen Schädelknochen verbunden, beeinflusst die Ausrichtung des Skeletts. Der Nacken, der untere Rücken und der gesamte Verdauungstrakt mit Ileozäkalklappe (zwischen Dünn- und Dickdarm) sind in die Balance eingebunden.

 Zum Artikel von Barbara Schusta, BraiNLP geht`s hier: Kinder und Zähneknirschen