Nanu, der Fuzz, erzählt vom „A“

Nanu, der Fuzz, erzählt, was ihm alles zum A einfällt

Die Augen, der Achter, der Armlängenreflex, das Annehmen, Angst und das Anspannen sind die ersten Themen, von denen Nanu, der Fuzz, erzählt. Im Laufe des Jahres wird er uns sein ganzes Alphabet voller Wissen preisgeben.

Herzlich willkommen, lieber Nanu!

Augen

Die Augen sind für viele das Tor zur Welt. Sie werden auch als Fenster zur Seele bezeichnet.

Sie ermöglichen das Sehen, sind einer der 5 Sinne unserer Wahrnehmung und verbinden uns mit unserer Umwelt. Wie wichtig das Sehen zum Beispiel für unser Gleichgewicht ist, wird spürbar, wenn wir auf einem Bein stehen und dann die Augen zumachen!

Schauen wir in die Ferne, entspannt sich unser Blick. Stell dir vor, du stehst am Strand oder auf einem Berggipfel und schaust in den Horizont! Du siehst ein Panoramabild, einen breiten, weiten Sinneseindruck.

Schauen wir auf etwas in Leseabstand, vielleicht auf das Mobiltelefon oder den PC-Bildschirm, fokussieren wir den Blick und das strengt auf Dauer an. Es kann sich bis zum Tunnelblick steigern.

Für Entspannung zwischendurch sorgt die Übung „Folge dem Schmetterling“: Versuche, mit deinem Blick einem „imaginären“ (nicht vorhandenen) Schmetterling zu folgen.

Auch der „Liegende 8“ – mit den Augen einen liegenden Achter in die Luft zeichnen – entspannt die Augenmuskulatur und bringt Energie. Beginne von der Mitte des ∞ immer nach oben. Wo die fließende Bewegung stockt, mit dem Blick bleiben und Ni 27 und Nabel halten.

Beim Lesen und Schreiben überkreuzen unsere Augen die Körpermittellinie. Ist das nicht fließend möglich, gibt es dazu hilfreiche Brain Gym®Übungen.

Nach den 5 Wandlungsphasen werden das Auge, die Netzhaut, das Sehen und die Tränen dem Element Holz zugeordnet. Die Augen sind der Öffner (Anzeiger) für das Element Holz und können ein Ungleichgewicht in den Meridiankreisläufen Gallenblase/Leber z. B. durch ein verfärbtes Augenweiß anzeigen.

Das Sehen ist eine sehr individuelle Fähigkeit. So munkelt man, die Farbpalette für Männer sei wesentlich kleiner als die für Frauen.

Ob wir beim ersten Blick den Überblick oder das Detail wahrnehmen, hat mit unserem Gehirndominanzprofil zu tun. Das kann den Lernerfolg und die Konzentrationsfähigkeit lernender Kinder beeinflussen oder auch das Wohlfühlen an aufgeräumten oder chaotisch vollen Orten.

Armlängenreflex

Das ist ein Hilfsmittel ähnlich dem Muskeltest, das die Reaktion von Muskelketten auf bestimmte Substanzen, Gedanken, Situationen, Fragen etc. anzeigt.

Ist die Antwort „im Gleichgewicht“, zeigen beide Arme gleich lang an, lassen sie sich gleich weit strecken.

Verursacht die Frage ein „Ungleichgewicht der Energie“, z. B. Stress, scheint ein Arm kürzer zu sein, weil die Muskeln unterschiedlich reagieren.

Ich verwende den Armlängenreflex bei mir selbst im Stehen mit hängenden Armen, andere machen das mit gerade nach vorn gestreckten Armen. Im Liegen erfolgt eine aussagekräftige Testung mit über den Kopf gestreckten Armen.

Acht

Der Achter ist Sinnbild für Unendlichkeit, anfangslose Zeit.

In der Kinesiologie findet er in vielen Methoden Verwendung.

In Brain Gym® als Schreibübung, Augenübung, Bodenturnübung und Ganzkörperverknüpfung (Hook ups),

in den 7 Dimensionen der Intelligenz als Ganzkörperbewegung,

in Touch for Health® als Tibetanische Achter,

bei der Narbenentstörung und und und.

Die Anwendungsmöglichkeiten sind, wie der Achter, unendlich.

Anspannen

Anspannen ist Teil der Muskelarbeit. Anspannen und Entspannen. Gibt es aufgrund von Verletzungen, Stress oder überbordenden Emotionen ein Ungleichgewicht zwischen An- und Entspannen,kann der Muskel in der Verspannung steckenbleiben.

Das führt im schlimmsten Fall zu Schmerzen, auf jeden Fall stört es die Signalweiterleitung unserer Körpersysteme. Das sorgt für Verwirrung und zeigt sich vielleicht in geringer Leistungsfähigkeit und schlechter, weil gestörter Konzentration.

Mit Hyperton-X nach Frank Mahony lässt sich dieser Zustand gut identifizieren und korrigieren.

Angst

Angst ist eine sinnvolle Einrichtung. Sie wirkt wie eine Bremse, solange sie die Ampel „gelb“ blinken lässt. Gelb macht uns vorsichtig, umsichtig. Es steigert unsere Aufmerksamkeit und die Leistungsbereitschaft, in jedem Augenblick zur Seite springen und reagieren zu können.

Stellt die Angst jedoch die Ampel auf „rot“, sind wir blockiert, festgehalten. Das macht für mich nur Sinn vor einem Abgrund. Im Weiterkommen, Weiterleben macht Rot einen Punkt, von dem aus es schwierig ist, voranzukommen. Manch eine sieht sogar ROT und nicht das, was da ist. Schade.

Wir handeln dann aus dem uralten Teil unseres Hirns heraus, das nur Flucht oder Angriff kennt und keine Alternativen. Seit wir nicht mehr vor Säbelzahntigern flüchten müssen, ist das wenig hilfreich.

Es ist wie mit allen Gefühlen. Wir haben alle alle, der Unterschied liegt in der Dominanz. Jede ist mutig, auf ihre Weise. Jede ist stolz, auf die unterschiedlichsten Leistungen. Jede hat Angst. Es ist nur die Frage, ob das Gefühl hilfreich, bereichernd ist oder ob es uns bremst und das schöne Leben verhindert.

Hilfen bei Gefühlsblockaden gibt es in der Kinesiologie viele. Als Erste-Hilfe-Übung lassen die „Stresspunkte“, die Emotional-Stress-Release-Punkte, uns bei einer Gefühlsattacke wieder klar denken. Halte mit der flachen Hand deine Stirn. Dort sind, über den Augen, zwischen Augenbrauen und (imaginärem) Haaransatz die Stirnbeinhöcker, die unsere Aufmerksamkeit wieder ins Denkhirn bringen. Oder du berührst mit Zeige- und Mittelfinger den Fischbauch, den weichen Teil zwischen Daumengrundgelenk und erstem Daumengelenk (sichtbarer Daumen😊). Das geht problemlos an jedem Ort und unbemerkt von deinem Gegenüber. Außer, er hält auch grad dort seine Stresspunkte.

Hältst du diese Punkte, spürst du vielleicht ein Pulsieren unter deinen Fingerkuppen. Das beruhigt sich bald. Vielleicht musst du ein paar Mal tief durchatmen, seufzen. Das ist ein Zeichen, dass es wirkt und auch bei dir funktioniert. Freu dich. Wahrscheinlich ist die große Angst jetzt geschrumpft und du bist wieder Herrin deiner Sinne und deiner Tatkraft.

Annehmen

Annehmen ist die Zwillingsschwester von Loslassen. So verwirrend das klingt, ich seh da eine starke Verbindung.

Du begegnest einer neuen Situation und kannst entweder an deinem gewohnten Verhalten festhalten, oder:

Du nimmst die neue Sache an, wie sie ist, und lässt vergangene Erfahrungen los, lässt uralte Konzepte los.

Du gibst deinem Erleben im Jetzt die Chance, das anzunehmen, was gerade da ist. Nicht das, was du in deiner Vergangenheit erlebt hast oder das, was du befürchtest, später einmal zu erleben. Du erlebst es jetzt.

Lass dich ein auf dieses Abenteuer, in jedem Moment!

Seit 25 Jahren hilft mir die Kinesiologie, das auszugleichen, was mich körperlich und mental blockiert. Mit dem ewig währenden Rad der 5 Elemente Holz, Feuer, Erde, Metall und Wasser verstehe ich die Not-Wendig-Keit des Ausgleichs mit kinesiologischen Methoden noch besser. Das will ich mit meinen Klienten und allen Interessierten teilen.

Nicole Bernhauser, Kinesiologin aus Leidenschaft

Nicole Bernhauser

Ich bin auf dem Weg zum Verstehen, Spüren, Annehmen, Loslassen und Genießen.
Seit 2015 bin ich selbstständige und unabhängige Kinesiologin in Judenburg. Als Brain Gym® Instruktorin, Hyperton-X® Fußsensoren Instruktorin lebe und arbeite ich im Murtal und bin Vorstandsmitglied im Österreichischen Berufsverband für Kinesiologie.
Seit 2020 nehme ich mir auch für meine zweite Leidenschaft Zeit, das Schreiben meiner und Korrigieren anderer Texte.

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Nicole Bernhauser, Kinesiologin aus Leidenschaft

Nicole Bernhauser

Ich bin auf dem Weg zum Verstehen, Spüren, Annehmen, Loslassen und Genießen.
Seit 2015 bin ich selbstständige und unabhängige Kinesiologin in Judenburg. Als Brain Gym® Instruktorin, Hyperton-X® Fußsensoren Instruktorin lebe und arbeite ich im Murtal und bin Vorstandsmitglied im Österreichischen Berufsverband für Kinesiologie.
Seit 2020 nehme ich mir auch für meine zweite Leidenschaft Zeit, das Schreiben meiner und Korrigieren anderer Texte.

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